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„Mitarbeiter müssen sich in ihren Projekten wohlfühlen“Alexandra HeiderProject Consultant

    „Mitarbeiter müssen sich in ihren Projekten wohlfühlen“

    Es war früh der Wunsch von Alexandra Heider, nach ihrem BWL-Studium in Wien und dem Master-Studium in München als Consultant zu arbeiten. Im Interview erzählt sie, wie das bei TriFinance klappte und wie sie den Aufbau des neuen Büros in München erlebte.
    • Alexandra, nach deinem Studium bist du direkt als Consultant ins Berufsleben eingestiegen. Zog es dich schon immer ins Beratungsgeschäft?

      Ich komme gut mit Zahlen zurecht und im Studium an der Wirtschaftsuni Wien kristallisierte sich allmählich eine Spezialisierung auf Accounting und Finance heraus. Während meines Master-Studiums in Betrieblicher Steuerlehre an der Hochschule München arbeitete ich auch als Werkstudentin im Vertriebscontrolling eines Unternehmens. Dort merkte ich aber, dass das Controlling für mich keine Alternative war. Ich wollte nach dem Studium möglichst viel lernen und mitbekommen, da bot sich das Consulting an. 

    • Wie verlief dein Einstieg?

      Nach dem Studium startete ich als Beraterin bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Der Job war so, wie ich es mir erhofft hatte. Ich hatte unterschiedliche Kunden, war auf Projekten zum Jahresabschluss und habe fachlich viel gelernt. Mir gefiel auch die Abwechslung und ich merkte, dass ich gut mit den Mandanten umgehen und mein kommunikatives Talent ausspielen konnte. In den wechselnden Projekten muss man Flexibilität mitbringen. Dafür kriegt man viel mit und lernt einfach schneller und mehr, als bei der Arbeit in nur einer Firma. 

    • Wie kamst du anschließend zu TriFinance?

      Ich wechselte zunächst die Seite und ging von der Wirtschaftsprüfung in die Buchhaltung eines Medizintechnikunternehmens. Dort stellte ich aber schnell fest, dass ich dort nicht glücklich werden würde, weil mir die Kunden und die Kommunikation mit ihnen fehlten. Als sich die Möglichkeit bot, wechselte ich zu TriFinance. Es kommt nicht so häufig vor, dass man aus dem Accounting in der Beratung eine Position bekommt. Absolventen mit einem Schwerpunkt im Accounting gehen meist direkt von der Uni ins Consulting oder es werden gestandene Berater mit viel Consulting-Erfahrung gesucht. Bei TriFinance war das offensichtlich anders. 

    • Von wem ging der Kontakt aus?

      Von beiden. Ich bewarb mich ganz klassisch auf eine Stellenausschreibung von TriFinance in einer Jobbörse. Lustigerweise stellte ich erst danach fest, dass TriFinance mich kurz zuvor bereits über Xing angeschrieben hatte. So fanden wir dann schnell zueinander. 

    • Begonnen hast du im kurz zuvor eröffneten Münchener Büro von TriFinance. Wie viel Aufbauarbeit war dort zu leisten?

      Dazu kann ich nur teilweise etwas sagen, weil ich meine erste Woche beim Onboarding in Düsseldorf verbrachte und anschließend schon bei meinem ersten Kunden war. Aber ich habe natürlich mitbekommen, wie meine Kollegen im Münchener Büro alles neu aufbauten. Wir hatten noch keine Kunden, der Name TriFinance war in der Region auch nicht so bekannt wie der anderer Unternehmensberatungen. Es mussten Strukturen geschaffen werden und außerdem das Team wachsen. Inzwischen haben wir uns personell verdoppelt und sind acht Leute, und die Projekte kommen. In all das musste viel Zeit und Energie investiert werden. Der Teamgeist ist sehr, sehr schön – vielleicht liegt es daran, dass wir zusammen gewachsen sind. 

    • Worum ging es bei deinem ersten Kundenprojekt?

      Ein Apothekenversandhändler brauchte ursprünglich jemanden für das operative Geschäft, weil eine Buchhalterin das Unternehmen verlassen hatte. Ich übernahm aber nach und nach immer mehr Aufgaben und das Projekt wurde verlängert. Ich kam im Januar und Ende des Jahres sollte der Standort geschlossen werden. Ich begleitete den Stilllegungsprozess, war zuletzt die Einzige in der Buchhaltung und führte den Jahresabschluss durch. Das war etwas anders als vorher in der Wirtschaftsprüfung. Dort war ich es gewohnt, mehrere Kunden über kürzere Zeitabschnitte zu haben und nicht über ein ganzes Jahr. Die Zeit verging aber sehr schnell. 

    • Du bist seit anderthalb Jahren Consultant bei TriFinance. Wie würdest du deine bisherigen Erfahrungen zusammenfassen?

      Ich arbeite in einem jungen Team, mit dem ich mich ausgezeichnet verstehe. Das Miteinander ist locker und freundschaftlich, trotzdem ist der Leistungsgedanke da. Ohne gute Arbeit und Erfolge geht schließlich gar nichts. Ich hatte auch Glück mit meinen Kunden und konnte immer sehr flexibel arbeiten, sowohl von Kundenseite als auch von TriFinance aus. Bedingt durch unsere geringe Größe müssen wir noch viel selbst organisieren, das genieße ich aber auch. Der ganze Umgang entspricht genau dem, was ich mir von der Arbeit wünsche. Ich finde, Mitarbeiter müssen sich in ihren Projekten wohlfühlen. 

    • Deine Tipps für Studenten und Absolventen, die noch nicht wissen, was sie im Consulting erwartet?

      Man muss kommunikativ sein und gerne auf andere Menschen zugehen. Wer eher introvertiert ist, ist woanders wahrscheinlich besser aufgehoben. Reisen gehört natürlich dazu, es ist aber auch abwechslungsreich und kann schön sein. Die wechselnden Projekte sind anstrengender als ein dauerhafter Job in einem Unternehmen, weil man sich immer wieder neu einarbeiten muss, aber man bekommt dafür auch sehr viel. Vier oder fünf Monate in einem Projekt vergehen unheimlich schnell. Da hilft es manchmal, die Dinge einfach zu nehmen, wie sie sind, und sich darauf einzulassen – man kann dafür auch viel für sich herausholen. Ein bisschen durchbeißen muss man sich immer. Das Consulting gehört nicht zu den einfacheren Berufen, aber der Mehrwert an Wissen ist sehr groß und man kann viel gewinnen. Und die Arbeitszeiten bei TriFinance halten sich im Vergleich zu anderen Beratungen wirklich im Rahmen.