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„Bei TriFinance war es wie auf der Überholspur“Julian SommerSenior Project Consultant

    „Bei TriFinance war es wie auf der Überholspur“

    Julian Sommer arbeitete mehrere Jahre im Konzerncontrolling eines Unternehmens, bevor er zu TriFinance wechselte. Im Interview berichtet er, warum es sein Traum war, ins Consulting zu gehen, und wie er ihn durch den Kontakt zu TriFinance verwirklichen konnte.
    • Julian, du hast einige Jahre im Controlling gearbeitet, bevor du zu TriFinance gingst. Was waren deine ersten beruflichen Schritte?

      Nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann bei einem Maschinen- und Verpackungshersteller begann ich im internen Controlling für das Projektmanagement und ging von dort in das allgemeine, operative Controlling. Da ich versiert in Excel war, konnte ich später in das Konzerncontrolling wechseln und war dort hauptsächlich für das Reporting zuständig. Ich habe aber viele weitere Aufgaben übernommen – in der Abteilung gab es eigentlich nichts, was ich nicht gemacht hätte. Von dort aus kam ich im Unternehmen allerdings nicht mehr richtig weiter. 

    • Warum geriet deine Karriere ins Stocken?

      Ich hatte nach meinem Realschulabschluss die Ausbildung gemacht. Im Unternehmen wurde für bestimmte Positionen aber ein Hochschulabschluss erwartet. Ein Präsenzstudium kam für mich nicht mehr infrage, weil ich dafür zu viel arbeitete. Ich habe mich deshalb in einem Fernlehrgang zum staatlich geprüften Betriebswirt in der Fachrichtung Finanzwirtschaft weitergebildet. Der Abschluss wurde in der Firma aber nicht so anerkannt, wie ich das erhofft hatte. Akzeptiert wurden allein der Bachelor oder Master und mir relativ unverblümt gesagt, dass ich über meine damalige Position hinaus nicht mehr weit kommen würde. Da war für mich klar, dass ich mich umorientieren musste. 

    • Von dort aus ging es direkt zu TriFinance?

      Ja, eine TriFinance-Kollegin schrieb mich über Xing an. Das passte in der Situation wie die Faust aufs Auge, weil ich auf Jobsuche war und schon länger überlegt hatte, in die Beratung zu gehen. Die größeren Consultinggesellschaften erwarten jedoch ebenfalls meist zwingend einen Hochschulabschluss. Deshalb war das Consulting für mich bis dahin wie ein unerfüllter Traum – bis sich TriFinance bei mir meldete. Es war wie ein Wink des Schicksals und ich wusste, diese Chance musst du ergreifen. 

    • Wie lange dauerte es bis zur Einstellung?

      Das ging ganz schnell. Vom ersten Kontakt bis zum Vertragsabschluss vergingen nur sechs Wochen, inklusive des ersten und zweiten Vorstellungsgesprächs. Ich spürte von Anfang an, dass TriFinance ein schnelles Feedback wichtig ist und zeitnahe Entscheidungen gelebte Praxis sind. Nach drei Onboarding-Tagen in Düsseldorf war ich dann schon beim ersten Kunden. 

    • Was reizte dich an einem Wechsel ins Consulting?

      Bei meinem vorherigen Arbeitgeber hatte ich viele gut durchgeplante Routineaufgaben, konnte mich aber nicht mehr weiterentwickeln. Ich suchte etwas, wo ich viel lernen, unterschiedliche Erfahrungen sammeln und vielleicht auch eine Team- oder Bereichsleitung übernehmen konnte. In einem klassischen Unternehmen ist das ein sehr langer Prozess. Die Beratung beschleunigt das dagegen. Man springt in ganz verschiedene Themen, sammelt in kurzer Zeit viel Wissen und kann eine steile Entwicklung nehmen. Vorher stockte meine Karriere sechs Jahre lang. Im Consulting bei TriFinance war es dann wie auf der Überholspur. 

    • Was war dein erstes Projekt?

      Eine Genossenschaftsbank in Münster musste einen Stresstest zeitnah umsetzen, und zwar auf Excel-Basis und zum Teil mit VBA-Programmierung. Das war immer so etwas wie mein Steckenpferd. Für die Bank hing einiges daran, um zu überprüfen und zu berechnen, ob sie für bestimmte Szenarien und Eventualitäten, wie zum Beispiel den Brexit, vorbereitet ist. Thematisch betreute das Thema eine interne Mitarbeiterin, bei mir lag die technische Umsetzung. Das funktionierte sehr gut. Für den Stresstest waren ursprünglich 20 bis 30 Beratertage angesetzt, letztlich war ich aber über ein Jahr bei der Bank. 

    • Wie kam es zur Verlängerung des Projekts?

      Es gab noch viele dringende kleinere Projekte, für die die Bank keine eigenen Kapazitäten hatte. Da meine Ansprechpartner schnell merkten, dass ich auch etwas umsetzen und nicht nur Konzepte entwerfen wollte, wurde das Gesamtprojekt verlängert. Am Schluss hatte ich etwa 15 Themen in verschiedenen Abteilungen abgearbeitet. Im Vergleich zu anderen Consultinggesellschaften sei das eine komplett andere Welt gewesen, hieß es. Wo andere noch lange Papiere entwickelt hätten, sei ich schon mit den Ergebnissen durch die Tür gekommen (lacht). 

    • Du bist mittlerweile Senior Project Consultant bei TriFinance. Wie hat diese Position deine Arbeit verändert?

      Bei mir ging das etwas schneller, weil ich zwar nicht mit Abitur und Studium gesegnet war, aber schon sechs Jahre Berufserfahrung hatte und einige Dinge umsetzen konnte. Vor allem konnte ich auch jüngeren Kollegen helfen, die weniger Erfahrungen im Controlling hatten. Deshalb hielt mein Vorgesetzter den Schritt zum Senior schon nach gut einem Jahr für richtig. In den Projekten hat sich nicht so viel verändert, außer dass die Kunden durch den Senior-Titel wissen, dass da jemand mit Erfahrung kommt. Geändert hat sich dagegen meine interne Rolle. Ich bin verstärkt Ansprechpartner für andere, gerade für die jüngeren Consultants. Das Mentoring gehört bei TriFinance fest zur Rolle eines Senior Project Consultants. 

    • Nach zweieinhalb Jahren bei TriFinance: Was ist für dich das Besondere am Unternehmen?

      Die Hands-on-Mentalität, die auch der Bank in meinem ersten Projekt so gut gefallen hat. Wir sind keine Berater, die die Welt erklären, sondern gehen zum Kunden, verstehen uns dort als Teil des Teams, die nah am Menschen Projekte mit umsetzen. Die Berater stehen dabei selbst im Scheinwerferlicht und nicht ein Vertreter des Managements, wie häufig in anderen Beratungen. So werden wir auch wahrgenommen. Wer bei TriFinance arbeitet, kann außerdem selbst proaktiv Themen suchen, die zu einem passen oder in denen man sich weiterentwickeln möchte. Wer hier etwas leisten will, kann es wirklich zu Höherem bringen – egal mit welchem Abschluss.